Fahren heißt auch, die Straße zu teilen

Wer in einem anderen Land fährt, lernt nicht nur geschriebene Regeln kennen, sondern auch Gewohnheiten, die auf keinem Schild stehen. In Marokko teilen sich Autos, Taxis, Zweiräder, Fußgänger und auf dem Land manchmal Karren oder Herden die Straße. Wer einige Gepflogenheiten kennt, fährt entspannter und hinterlässt überall einen guten Eindruck.

Die Hupe hat ihre eigene Sprache

In der Stadt bedeutet ein kurzes Hupen meist „Ich bin hier“ und nicht Ärger. Ein überholendes Taxi oder ein Roller, der sich durchschlängelt, nutzt es als Warnung. Kein Grund, sich zu ärgern; umgekehrt sollten Sie selbst sparsam hupen, besonders in Wohngegenden, bei Moscheen und abends.

Geduld in den Altstädten

Die Medinas von Fès, Marrakesch oder Tétouan sind größtenteils Fußgängerzonen mit engen Gassen, die nicht für Autos gemacht sind. Parken Sie am Rand, wenn möglich auf einem bewachten Parkplatz, und gehen Sie zu Fuß weiter. Nahe den Stadttoren nur im Schritttempo fahren: Fußgänger, Händler und Kinder kreuzen ständig.

Parkwächter

In vielen Straßen passt ein Wächter, oft an seiner Weste zu erkennen, auf die geparkten Autos auf. Es ist üblich, ihm beim Wegfahren eine kleine Münze zu geben. Ein freundliches Wort und ein Lächeln gehören dazu.

Grüßen und danken

Höflichkeit ist Marokkanern wichtig. Ein paar Worte auf Arabisch oder Französisch, etwa „salam“ zur Begrüßung und „choukrane“ als Dank, kommen sehr gut an, ob an der Tankstelle, an der Mautstelle oder wenn Sie nach dem Weg fragen. Lässt Sie jemand vor, genügt ein Handzeichen.

Im Ramadan

Im Fastenmonat ändert sich der Tagesrhythmus. Kurz vor dem Fastenbrechen bei Sonnenuntergang kann der Verkehr hektischer werden, danach leeren sich die Straßen während des Essens. Planen Sie Ihre Fahrten entsprechend, und vermeiden Sie aus Respekt, tagsüber demonstrativ in der Öffentlichkeit zu essen oder zu rauchen.

Fotos und Kleidung

Fragen Sie immer, bevor Sie jemanden fotografieren, besonders in Dörfern. Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, wird in traditionellen Vierteln und auf dem Land geschätzt.

Ein Auto, das zur Reise passt

Für Fahrten zwischen Medinas und Bergstraßen erleichtert ein Automatikgetriebe das Fahren in der Stadt. Alle unsere Wagen haben eines, mit unbegrenzten Kilometern: etwa der Mercedes CLA 220 (2025) für 1000 MAD/Tag, der Land Rover Range Rover Evoque (2025) für 1300 MAD/Tag oder der Maserati Levante (2026) ab 1500 MAD/Tag ab 30 Miettagen (Grundpreis 2300 MAD/Tag). Diese Modelle können unter anderem am Flughafen Fès abgeholt werden, bei einer Mindestmietdauer von 3 Tagen und einer Kaution von 30000 MAD.

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Weitere kulturelle Hinweise finden Sie im Loccor-Ratgeber Sitten und Verhaltensregeln für Reisen in Marokko.

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